250 Teilnehmende: Hohe Nachfrage nach Angeboten für inklusiven Matheunterricht

Am heutigen Mittwoch, den 22.03.2017 findet die erste ‚Mathe inklusiv mit PIKAS‘-Tagung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit 250 Teilnehmenden statt. Das Projekt wird vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW gefördert und unter dem Dach des DZLM geführt.

Mit dem Thema der fachspezifischen Inklusion im Unterricht scheinen die Projektverantwortlichen einen Nerv getroffen zu haben: „Wir hatten mit 100 Personen aus NRW gerechnet, nun haben wir 250 Teilnehmende aus 14 Bundesländern, die an einem Wochentag nach Dortmund kommen, um sich über die Arbeit des Projekts zu informieren“, bilanziert Prof. Christoph Selter, der das Projekt mit Prof. Marcus Nührenbörger, Prof. Franz B. Wember und Dr. Axel Schulz leitet. Die Tagung richtete sich an Personen aus der Lehreraus- und Lehrerfortbildung sowie an Angehörige von Ministerien, Landesinstituten, Bezirksregierungen und Schulämtern. 

Schulministerin Sylvia Löhrmann würdigte den besonderen Stellenwert des Projekts auch für die Umsetzung der Inklusion: „Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zu einem guten inklusiven Unterricht. Die Lehrkräfte erhalten konkrete Unterstützungsangebote und Materialien, die sie in der täglichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern eins zu eins umsetzen können.“

Ziel des Mitte 2015 gestarteten Projekts ist es, Konzeptionen und Material zu entwickeln und zu erforschen, die Lehrkräfte bei der Umsetzung von Inklusion im Mathematikunterricht der Primarstufe unterstützen. Auf der Tagung werden die Teilnehmenden mit verschiedenen Themenfeldern und Aufgaben vertraut gemacht und tauschen sich in Workshops aus, zum Beispiel zur Förderung mathematischen Lernens bei Schülerinnen und Schülern im Förderschwerpunkt Sprache & Kommunikation oder Lernen.