Auch Schulen in Thüringen arbeiten jetzt mit PIKAS

PIKAS ist nun auch in Thüringen gestartet. Im laufenden Schuljahr lernen erstmals Grundschüler des Freistaates in der Schule einen Mathematikunterricht nach den Konzepten des DZLM-Projektes kennen.

PIKAS startete 2009 zunächst in Nordrhein-Westfalen; das Projekt wurde seither von der Deutsche Telekom Stiftung untersützt.

Ein Ziel war es von Anfang an, die Konzepte in anderen Bundesländern bekannt zu machen und dortige Schulen sukzessive ebenfalls zu einer Einführung anzuregen. Hierfür ist jetzt ein wichtiger Schritt getan worden.

PIKAS arbeitet an einer kontinuierlichen Verbesserung der Grundschulmathematik. Die von Projektleiter Prof. Christoph Selter (Technische Universität Dortmund) und Co-Projektleiter Prof. Martin Bonsen (Universität Münster)  in einem Team aus Wissenschafterinnen und Wissenschaftlern sowie Lehrkräften entwickelten Materialien und Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer unterstützen Grundschulllehrkräfte dabei, im Mathematikunterricht mehr als nur Rechentechniken zu vermitteln. Es geht vielmehr darum, das selbstständige Denken und das Erforschen und Entdecken anzuregen, kurz: Interesse und Spaß an der Mathematik zu wecken. Zudem unterstützt und begleitet PIKAS die Bildung schulübergreifender Professioneller Lerngemeinschaften in den Schulkollegien.

In Thüringen beteiligen sich derzeit zehn Grundschulen an PIKAS, weitere zehn sollen im kommenden Schuljahr hinzukommen.

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Zum Thema: Interview mit Roland Merten, Staatssekretär a.D. im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, und Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung