Effekte von Lehrerfortbildungen zur Förderung prozessbezogener Kompetenzen im Mathematikunterricht - Eine Analyse der Wirkungsebenen Akzeptanz und Einstellungen

ID FP1012
Titel

Effekte von Lehrerfortbildungen zur Förderung prozessbezogener Kompetenzen im Mathematikunterricht - Eine Analyse der Wirkungsebenen Akzeptanz und Einstellungen

Forschungsziel/Forschungsfrage Wie wirken sich unterschiedliche Ausrichtungen von Lehrerfortbildungen auf die Akzeptanz der Veranstaltung und die Einstellungen der Lehrkräfte aus? Verglichen werden dazu Fortbildungen zur Kooperationsanregung und Fortbildungen mit fachdidaktischen Anregungen, sowie eine Kombination beider Ausrichtungen.
(DZLM-) Typus Wirkungsforschung
Art des Projektes Dissertation
Forschungsgegenstand Da das Projekt bereits im August 2009 begonnen hat, besteht kein direkter Bezug zu einem DZLM Kurs bzw. Kurskonzept. Die Fortbildungen werden auf Grundlage des PIK AS Materials erstellt und beziehen sich auf den neuen Lehrplan für Mathematik in Grundschulen in Nordrhein-Westfalen - hier im Besonderen auf die Förderung prozessbezogener Kompetenzen.
Zielgruppe Mathematiklehrperson
Kursformat Intensivkurs (3 - 5 Tage)
Kompetenzfacetten
  • Professionswissen
  • Überzeugungen (Beliefs)
Erläuterungen:

Fachdidaktisches Wissen u.a. Kompetenzorientierter MU, Einstellungen u.a. Lehren und Lernen von Mathematik

Gestaltungsprinzipien Kompetenzorientierung, Teilnehmerorientierung, Lehr-Lern-Vielfalt, Fallbezug, Kooperationsanregung, Reflexionsförderung
Teil der Wirkungskette von Fortbildungen Lehrpersonen
Teil der Wirkungskette bis Kompetenzen Lehrpersonen
Design/Methode

Intervention:

In einem Pre-Post-Design werden drei Versionen einer mehrphasigen Fortbildung zum neuen Mathematiklehrplan in Nordrhein-Westfalen miteinander verglichen:

Gruppe A: Fachdidaktische Ausrichtung

Gruppe B: Kooperationsanregungen

Gruppe C: Fachdidaktische Ausrichtung und Kooperationsanregung

Gruppe D: Kontrollgruppe (Ohne Fortbildung)

 

Die Gruppen A-C besuchen über die Dauer von 18 Monaten vier halbtägige Veranstaltungen: eine Informationsveranstaltung und 3 schulinterne Fortbildungen.

 

Erhebungen:

Zum Vergleich der Effekte werden die Lehrkräfte aller Gruppen vor Projektbeginn, sowie zwischen und nach der Veranstaltungsreihe durch eine Fragebogenerhebung befragt.

Weiterhin werden ausgewählte Lehrkräfte der Fortbildungsgruppe A in Interviews befragt um detailliertere Informationen über die Wirkungen der fachdidaktischen Anregungen zu erhalten.

 

Instrumente

Fragebögen:

Akzeptanz:

In den Fragebogen werden Skalen zur Akzeptanz der Veranstaltung eingesetzt, die sich auf den eingeschätzten Nutzen - unter anderem in Bezug auf die Umsetzung des neuen Lehrplans - beziehen. Bei den Skalen handelt es sich in weiten Teilen um Eigenentwicklungen.

Einstellungen:

Weiterhin werden Skalen zur Erhebung der Einstellungen in Bezug auf das Lehren und Lernen von Mathematik - spezifischer in Bezug auf die Förderung prozessbezogener Kompetenzen - eingesetzt. Hier wird auf Skalen aus den Forschungsprojekten TIMSS und IGLU zurückgegriffen, bzw. werden auf dieser Grundlage modifizierte Skalen erstellt.

 

Interviews:

Die halbstandardisierten Interviews werden ebenfalls durchgeführt, um detailliertere  Informationen über die Akzeptanz der Veranstaltung und deren Wirkung auf die Einstellungen der Lehrkräfte zu erfassen.

Status abgeschlossen
Laufzeit
08.2009 bis 10.2014
geplante Veröffentlichung(en)

Konferenzbeiträge:

2010: GDM-Jahrestagung, München

2012: ICME, Seoul

 

Veröffentlichung:

2015: Dissertation

Verantwortliche Person für Forschung Martin Reinold
Verantwortliche Institution(en) für Forschung TU Dortmund, IEEM
DZLM beteiligte Abteilung(en) Abteilung 1: Elementarbereich und Primarstufe
DZLM beteiligte Person(en) Christoph Selter
externe Kooperationspartner Bundesministerium für Bildung und Forschung Bergische Universität Wuppertal
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