Geschlechtersensibler Mathematikunterricht zum Umgang mit Heterogenität

ID FP1106
Titel

Geschlechtersensibler Mathematikunterricht zum Umgang mit Heterogenität

Name / Abteilung / Institution Silke Fleckenstein

Universität Potsdam
Fokusthema
Forschungsziel/Forschungsfrage Bestandsaufnahme gendersensibler Aspekte des Mathematikunterrichts im monoedukativen Mathematikunterricht der Sekundarstufe I. Auf der Basis der Ergebnisse wird eine Fortbildung entwickelt, durch die gendergerechtes Mathematiklehren zur Unterstützung eines erfolgreicheren Mathematiklernens- und lehrens für Mädchen und Jungen realisiert werden kann.
Vorarbeiten Es gibt keine Untersuchungen im deutschsprachigen Raum, die monoedukativen Mathematikunterricht über einen Zeitraum von einem Schuljahr in koedukativen Sekundarschulen in den Blick nehmen.
Mehrwert Heterogenität wird häufig ausschließlich im Zusammenhang mit Migration oder Inklusion gebracht. Der elementarste aller Unterschiede zwischen den Lernenden wird weniger beachtet und somit die daraus resultierenden Chancen für ein erfolgreiches Mathematiklernen nicht genutzt. Das Forschungsprojekt will die Möglichkeiten eines geschlechtersensiblen Mathematikunterrichts aufzeigen und somit einen Beitrag leisten, mit Heterogenität gewinnbringend umzugehen.
(DZLM-) Typus Bedingungsforschung
Art des Projektes Dissertation
Erstgutachter: 
Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp
Zweitgutachter: 
Prof. Dr. Bettina Rösken-Winter
Forschungsgegenstand Beforscht wird die Entwicklung des mathematischen Selbstkonzepts der beteiligten Schülerinnen und Schüler während des monoedukativen Mathematikunterrichts in der Jahrgangsstufe 7. Des Weiteren werden Einstellungen zum Mathematiklernen und zum monoedukativen Mathematikunterricht im Allgemeinen, sowie im Speziellen während der Unterrichtseinheit Terme und Gleichungen bei den Lernenden und Lehrenden untersucht.
Zielgruppe Mathematiklehrperson
Kursformat Intensivkurs (3 - 5 Tage)
Kompetenzfacetten
  • Professionswissen
  • Überzeugungen (Beliefs)
Erläuterungen:

Hauptsächlich wird das Professionswissen, nämlich mathematikdidaktisches und pädagogisches Wissen fokusiert; berücksichtigt werden auch Facetten des mathematischen Wissens und der mathematikbezogene Überzeugungen.

Gestaltungsprinzipien Teilnehmerorientierung, Fallbezug, Reflexionsförderung
Teil der Wirkungskette von Unterricht
Teil der Wirkungskette bis Kompetenzen Lehrpersonen
Bemerkung Zuerst Unterricht und seine Auswirkung auf (Kompetenzen der) SchülerInnen, in der Fortbildung Wirkung der Fortbildung auf die Kompetenzen der Lehrkräfte und damit auf den Unterricht und die Kompetenzen der SchülerInnen
Design/Methode

Verschiedene Fragebogenuntersuchungen im Juli 2013, Januar 2014, Mai/Juni 2014, Juli 2014, Unterrichtsbeobachtungen je im ersten und zweiten Schulhalbjahr, Interviews der Lehrkräfte zum Ende des ersten und zweiten Schulhalbjahres; zwei eintägige Treffen der Lehrkräfte für die Mitwirkung an der Fortbildungsentwicklung.

Instrumente

Fragebögen für Lernende und Lehrende (darunter SKSLS-8 von Rost et al. 2007), Unterrichtsbeobachtungen (teilweise videografiert), Interviews der Lehrenden

Status angelaufen
Laufzeit
10.2014 bis 10.2016
geplante Veröffentlichung(en)

Ende 2015/ Anfang 2016

DZLM beteiligte Person(en) Ulrich Kortenkamp
Forschungsprojekt ist bereits in öffentlichen Datenbanken erfasst nein
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