Förderdiagnostische Kompetenzen von Grund- und Förderschullehrkräften im inklusiven Mathematikunterricht (Dissertationsprojekt)

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Förderdiagnostische Kompetenzen von Grund- und Förderschullehrkräften im inklusiven Mathematikunterricht (Dissertationsprojekt)

Lehrkräfte werden im Mathematikunterricht mit einer zunehmenden Heterogenität der Lernenden konfrontiert. Das Heterogenitätsspektrum erweitert sich durch die im deutschen Schulsystem zunehmende Umsetzung von Inklusion hinsichtlich differierender Lernvoraussetzungen, die im unterrichtlichen Handeln der Grund- und Förderschullehrkräfte berücksichtigt werden sollten. Die Diagnose vorhandener Kompetenzen von Lernenden, die Anpassung der Lernangebote an diese Lernvoraussetzungen in alltäglichen Unterrichtssituationen sowie die differenzierte Förderung der Lernenden – mit oder ohne besonderen Bildungsbedarf – gehört zum Tätigkeitsfeld der Lehrkräfte und erfordert diesbzgl. Kompetenzen. Förderdiagnostische Kompetenzen können aufgrund ihrer handlungsleitenden Funktion (vgl. Weinert/Schrader 1986) im Umgang mit Heterogenität als substanziell erachtet werden.

Ziel der Untersuchung ist eine Darstellung und Erfassung förderdiagnostischer Kompetenzfacetten, die den Entscheidungen und Handlungen der Grund- und Förderschullehrkräfte zugrunde liegen und Rückschlüsse auf Kompetenzkonstrukte ermöglichen. Exemplarisch wird dies für den Bereich des Sachrechnens untersucht. Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend Leitideen für Fortbildungsmaßnahmen des DZLM entwickelt.



2. Pre-Conference, Jahrestagung 2014, Nordrhein-Westfalen (Essen)
Deutschland

05.09.2014