"Lehrerkooperationen in Deutschland. Eine Studie zu kooperativen Arbeitsbeziehungen bei Lehrkräften der Sekundarstufe I" (Deutsche Telekom Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Bertelsmann Stiftung und Stiftung Mercator, Februar 2016)

Forscherinnen und Forscher der Berliner Humboldt-Universität und der Bergischen Universität Wuppertal befragten für ihre Untersuchung gut 1015 Lehrerinnen und Lehrer zu Teamarbeit und ihrem Arbeitsaufwand im Alltag. 97 Prozent sind der Meinung dass die Zusammenarbeit im Team heute wichtig sei. Zwei Drittel von ihnen pflegen bereits verschiedene Formen des Austauschs: Sie sprechen über einzelne Schülerinnen und Schüler, tauschen Material aus und geben sich Tipps für Unterrichtsstunden. 

Das Bild von der Lehrerin und dem Lehrer als Einzelkämpfer, der/die am liebsten für sich alleine arbeitet,  ist offenbar ein Mythos. Ausbaufähig scheint allerdings noch die Bereitschaft zu sein, im Sinne einer Professionellen Lerngemeinschaft auch bei der Unterrichtsentwicklung und -planung enger zusammen zu arbeiten und im eigenen Unterricht Kolleginnen und Kollegen hospitieren zu  lassen. Laut der Studie sind nur 9 Prozent der Befragten dazu bereit.

Die vier Stiftungen Deutsche Telekom, Bertelsmann, Robert Bosch und Mercator haben die Studie in Auftrag gegeben und gefördert.

Zur Studie 

 DZLM-Konzeptpapier zu Professionellen Lerngemeinschaften