Maffunt 6 (Mathematik fachfremd unterrichten – ist doch nicht schwer!)

Der folgende Steckbrief beschreibt einen Kurs, der zu festen Terminen stattfindet. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Anmeldung im rechten Seitenkasten.

Titel Maffunt 6 (Mathematik fachfremd unterrichten – ist doch nicht schwer!)
Kurzbeschreibung

Für Lehrerinnen und Lehrer, die im Jahrgang 6 Mathematik fachfremd unterrichten (Schuljahr 2016/17), bietet diese Fortbildungsreihe Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Reflexion des eigenen Unterrichts an. 
Die Veranstaltungsteile – eine handlungsorientierte Mischung aus Theorie und Praxis – umfassen

  • fachliche Module kombiniert mit
  • fachdidaktischen Inhalten sowie
  • Unterstützung für das fachmethodische Handlungsrepertoire in inklusiven Unterrichtssituationen. 

Mehrheitlich finden die regelmäßig monatlich stattfindenden Nachmittags-Workshops im mathedidaktischen Labor „Matelier“ der Universität Bremen statt, um die dort vorhandene Vielfalt an Unterrichtsmaterialien zu nutzen.
In den Jahrgängen 5/6 werden wichtige Grundlagen für die nachfolgenden mathematischen Themen gelegt. Z. B. ist das Bruchzahl-Konzept eines der fachlich anspruchsvollsten Konzepte, für das sicheres Professionswissen aufgebaut werden soll. Deshalb startet diese Reihe zur Vorbereitung des 6. Schuljahres bereits im Mai 2016 mit einem Themenworkshop „Brüche“ (begleitet durch den Fachexperten, Prof. Dr. A. Lambert der Universität Saarbrücken).
Auch im weiteren Verlauf werden einzelne Veranstaltungen durch zusätzlich eingeladene externe Fachdidaktik-Experten unterstützt. Grundsätzlich wird auch auf die unterrichtsaktuellen Bedürfnisse der Fortbildungsgruppe eingegangen. 
Zum Abschluss der Reihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Fortbildungszertifikat des Deutschen Zentrums für Lehrerbildung Mathematik DZLM.

Workload

Neun Nachmittage à drei Stunden (15–18 Uhr). Pro Halbjahr findet einer der Workshop-Termine als 5-stündige Veranstaltung mit externen Referenten von 13 –18 Uhr statt. 

Geförderte Kompetenzen

Methodisches Vorgehen in diesem Fortbildungskonzept ist eine theoriegeleitete Praxisreflexion. So entsteht ein systematisch kummulativer Erfahrungs- und Kompetenzaufbau. Dabei werden folgende Kompetenzen in Bezug auf den Mathematikunterricht der Klassen 5 und 6 explizit gefördert:

  • Professionelle Selbstkompetenz: Innovieren, d.h. die Reflexion eigener beruflicher Haltungen, Erfahrungen und Kompetenzen, Nutzung von Unterstützungsmöglichkeiten für die eigene professionelle Weiterentwicklung, etwa um die eigene Kompetenzentwicklung zu gestalten, z.B. durch adäquaten Umgang mit Mathematiklehrbüchern, durch Kooperation in schulischen Fachteams etc. (Kompetenz zur Gestaltung der eigenen professionellen Entwicklung)
  • Unterrichts-Kompetenz: Verknüpfung von fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen (zum kompetenzorientierten Mathematikunterricht) in der Planung, Durchführung und Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis (Kompetenz zur sachlich und fachlich korrekten sowie fachdidaktisch gewinnbringenden Unterrichtsvorbereitung und -durchführung)
  • Kompetenz, mathematische Lehr-Lern-Prozesse zu gestalten: Fachliche und fachdidaktische Analyse von Lernsituationen und darauf aufbauend Planung angemessener nächster Unterrichtsschritte, Diagnose- und Fördermaßnahmen sowie Beratung der Schülerinnen und Schüler bei deren indidviduellen Lernprozessen (Diagnose-, Beurteilungs-, Planungs- und Beratungskompetenz)
  • Aufgabenkompetenz: Kompetenz, professionell mit Mathematikaufgaben umzugehen, d.h. z.B. Aufgaben angemessen auswählen und anpassen können, Lern- und Testaufgaben sachlich richtig nutzen können (Aufgaben als professionelles Handlungswerkzeug einsetzen).
Allgemeine mathematische Kompetenzen nach KMK Bildungsstandards Ohne Kompetenzzuordnung
Leitideen nach KMK Bildungsstandards Ohne Leitideezuordnung
Kursformat Intensivkurs Plus (> 5 Tage)
Schulformen Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium
relevanter Bereich/relevante Schulstufen Sekundarstufe
Adressaten fachfremd unterrichtende Lehrperson
Zeitlicher Rahmen der Präsenzphasen

Im Schuljahr 2015/16

Donnerstag, 26.05.2016 (Start-Workshop „Brüche“) 13 – 18 Uhr

Im Schuljahr 2016/17

In der Regel jeder 3. Unterrichtsdonnerstag im Monat 15 – 18 Uhr

18.08.16 / 15.09.16 / 03.11.16 / 17.11.16 / 15.12.16 /

26.01.17 / 16.02.17 / 16.03.17 / 18.05.17

Pro Halbjahr findet einer der Workshop-Termine als 5-stündige Veranstaltung mit externen Referenten von 13 – 18  Uhr statt. Abgeschlossen wird die Fortbildungsreihe mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe des DZLM – voraussichtlich am Donnerstag, den 15.06.2017.

Start-Workshop

In den Jahrgängen 5/6 werden wichtige Grundlagen für die nachfolgenden mathematischen Themen geschaffen –  das Bruchzahl-Konzept ist dabei eines der fachlich anspruchsvollsten Konzepte. Zur Vorbereitung des 6. Schuljahres beginnt diese Fortbildungsreihe daher bereits im Mai 2016 mit einem Start-Workshop „Brüche“, begleitet durch den Mathematikdidaktiker Prof. Dr. Anselm Lambert von der Universität Saarbrücken.

 

Veranstaltungsort Universität Bremen, mathematikdidaktisches Labor (MZH Raum 6120)
Kursbeginn/-dauer
26.05.2016 bis 15.07.2017
Themen
Referenten

Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs (Universität Bremen), Prof. Dr. Anselm Lambert (ProFFunt-Projekt Saarland), Dieter von Zelewski (Bayerische Multiplikatorenschulung), Dr. Nikola Leufer (Bremen), Dr. Anja Rother (LIS Bremen, Moderatorin Unterrichtsentwicklung für Mathematik), Dr. André Smole (LIS Bremen, Fachleiter in der Referendarsausbildung für Mathematik Sek I & II)

Entwickelt von

Universität Bremen, DZLM, LIS Bremen

Urheberschaft

Kooperationsentwicklung DZLM und LIS Bremen.

Zertifizierung  Abgeschlossen wird die Fortbildungsreihe mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe des DZLM.