Differenzierung und Individualisierung im Mathematikunterricht

Der folgende Steckbrief beschreibt das Kurskonzept, das prinzipiell in allen Bundesländern angeboten werden kann. Bitte wenden Sie sich an die angegebene Ansprechpartnerin oder den Ansprechpartner (siehe rechter Kasten), um zu klären, ob eine tatsächliche Realisierung in Ihrem Bundesland und in dem von Ihnen gewünschten Zeitraum möglich ist. In den im Steckbrief angegebenen Bundesländern stehen DZLM-Referenten prinzipiell zur Verfügung.
Titel Differenzierung und Individualisierung im Mathematikunterricht
Kurzbeschreibung

Differenzierung und Individualisierung findet klassischerweise im Unterricht dadurch statt, dass die Schüler mehr bzw. weniger oder auch einfachere bzw. schwierigere Aufgaben bearbeiten. Darüber hinaus ist es aber auch sinnvoll, Differenzierungsmöglichkeiten in Abhängigkeit unterschiedlicher Denkstile bzw. Zugänge vorzunehmen. Sowohl hinsichtlich der angestrebten Kompetenzen als auch hinsichtlich der unterschiedlichen Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler müssen Materialien und Aufgaben bereitgestellt werden, die nach solchen Differenzierungsprinzipien gestaltet sind.
In der Fortbildungsveranstaltung wird ein Konzept vorgestellt, wonach Differenzierung in Form unterschiedlicher Denkstile und Zugänge in allen Lernphasen (bei der Einführung neuer Inhalte ebenso wie beim Üben) möglich wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten kleine Unterrichtssequenzen für ihren eigenen Unterricht und erproben diese in der Distanzphase. Anschließend werden die Unterrichtserfahrungen in einem zweiten Fortbildungstermin mit dem/der Multiplikator/in reflektiert.

 

 
Geförderte Kompetenzen

Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen unterschiedliche Zugangsweisen kennen und können diese bei der Planung ihres eigenen Unterrichts berücksichtigen.

Allgemeine mathematische Kompetenzen nach KMK Bildungsstandards Mathematisch argumentieren [K1], Probleme mathematisch lösen [K2], Mathematisch modellieren [K3], Mathematische Darstellungen verwenden [K4], Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen [K5], Mathematisch kommunizieren [K6]
Leitideen nach KMK Bildungsstandards Ohne Leitideezuordnung
Kursformat Standardkurs (1 - 2 Tage)
Schulformen Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium, Gymnasiale Oberstufe
relevanter Bereich/relevante Schulstufen Sekundarstufe
Adressaten fachfremd unterrichtende Lehrperson, Mathematiklehrperson, Multiplikator/-in
Zeitlicher Rahmen der Präsenzphasen

Mindestens zwei Halbtage. In der Distanzphase (ca. 2-6 Wochen) werden Aufgabenbeispiele ausprobiert, die dann in der zweiten Fortbildung reflektiert werden.

 

Themen
Referenten

Die Fortbildungen werden von einem Moderator/einer Moderatorin des KOSIMA Netzwerkes durchgeführt.

Literatur
Entwickelt von

KOSIMA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Prof. Dr. Bärbel Barzel, Prof. Dr. Stephan Hußmann, Prof. Dr. Timo Leuders, Prof Dr. Susanne Prediger, Prof. Dr. Lars Holzäpfel, Judith Blomberg und weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des KOSIMA-Netzwerks)

Urheberschaft

Aus dem Projekt KOSIMA (Kontexte für sinnstiftendes Mathematiklernen) entwickelt.

Zertifizierung Teilnahmebescheinigung  
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