Funktionen haben viele Gesichter

Der folgende Steckbrief beschreibt das Kurskonzept, das prinzipiell in allen Bundesländern angeboten werden kann. Bitte wenden Sie sich an die angegebene Ansprechpartnerin oder den Ansprechpartner (siehe rechter Kasten), um zu klären, ob eine tatsächliche Realisierung in Ihrem Bundesland und in dem von Ihnen gewünschten Zeitraum möglich ist. In den im Steckbrief angegebenen Bundesländern stehen DZLM-Referenten prinzipiell zur Verfügung.
Titel Funktionen haben viele Gesichter
Kurzbeschreibung
Wie können zu dem traditionellen Thema Funktionen "etwas andere Aufgaben" und "etwas anderer Unterricht" aussehen? Funktionen haben viele Gesichter: Gerade hier kann deutlich werden, wie wirkungsvoll das Zusammenspiel der verbalen, der grafischen und der symbolhaften Sprache der Mathematik ist - und wie dies im Unterricht durch geeignete Aufgabenstellungen unterstützt werden kann.
In dem Workshop sollen dazu zahlreiche Beispiele für den Unterricht - mit und ohne Rechner - vorgestellt und "durchlebt" werden.
 
Geförderte Kompetenzen
Ziele: Die Veranstaltung soll dazu anregen, die eigenen Sichtweisen auf den mathematischen Begriff "Funktion" zu erweitern, die eigenen Erfahrungen als Lehrperson im Unterricht zu reflektieren, neue Ideen aus der Praxis für die Praxis kennen zu lernen und zu diskutieren und die so gewonnenen Möglichkeiten für einen lebendigen, gehaltvollen und im Sinne des Wortes allgemeinbildenden Mathematikunterricht zu nutzen.
 
Methodik/Didaktik: Vorstellung von im Unterricht bewährten Konzepten und Aufgaben, Einbettung in Lehrplan und Bildungsstandards, Ausblick auf Vergleichsarbeiten usw., im Plenum und in Gruppenarbeit.
Allgemeine mathematische Kompetenzen nach KMK Bildungsstandards Mathematisch modellieren [K3]
Leitideen nach KMK Bildungsstandards Funktionaler Zusammenhang [L4]
Kursformat Standardkurs (1 - 2 Tage)
Schulformen Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium, Gymnasiale Oberstufe
relevanter Bereich/relevante Schulstufen Sekundarstufe
Adressaten Mathematiklehrperson
Zeitlicher Rahmen der Präsenzphasen

Dieser Kurs sollte an zwei Tagen, zwischen den mindestens zwei Monate liegen, durchgeführt werden. So haben die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, den Kursinhalt auf den eigenen Unterricht zu übertragen und anschließend nachzubesprechen.

Themen
Referenten

Prof. Dr. Wilfried Herget, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Didaktik der Mathematik, Mitherausgeber "mathematik lehren" und "mathematica didactica", Buchautor und Herausgeber, Schwerpunkte: Aufgaben- und Unterrichtskultur, alte und neue Medien

Ines Petzschler, Lehrerin für Mathematik und Physik am Werner-Heisenberg-Gymnasium Leipzig, Fachberaterin Mathematik an Gymnasien, Lehrbeauftragte im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien, Autorin beim Schroedel Verlag.
Länderbeauftragte für Sachsen am DZLM

Renate Diehl, Lehrerin für Mathematik am Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr, Fachberaterin für Mathematik, Lehrbeauftragte für Fachdidaktik der Mathematik am Staatlichen Seminar für Lehrerbildung (BS) Freiburg.

Helmut Diehl, Lehrer für Mathematik und Physik an der Carl-Helbing-Schule Emmendingen, Fachberater für Mathematik, Physik und Informatik, Schwerpunkte: Lehrerfortbildung, Lehrplanarbeit.

Literatur
Herget, Wilfried; Jahnke, Thomas; Kroll, Wolfgang (2001): Produktive Aufgaben für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe I. (Buch und CD-ROM). Cornelsen, Berlin. ISBN 3-464-54360-9 und 3-464-54361-7
 
Herget, Wilfried; Lehmann, Eberhard (Hg.) (2001-2002): Neue Materialien für den Mathematikunterricht. Lineare Funktionen .../ Quadratische Funktionen .../ Exponential- und Winkel-Funktionen in der Sekundarstufe 1 mit dem TI-83/-89/-92. Schroedel, Hannover. ISBN 3-507-73228-9; -73229-7; -73230-X
 
Malle, Günther (Hg.) (2000): Funktionen untersuchen. - mathematik lehren, Heft 103
 
Leuders, Timo; Prediger, Susanne (Hg.) (2005): Funktioniert's? Denken in Funktionen. - Praxis der Mathematik in der Schule 47 (2).
 
Entwickelt von
Urheberschaft

Dieser Kurs wurde im Rahmen des DTS Projektes MAM (Mathematik-Anders-Machen) entwickelt und wird nun im Rahmen des DZLM weitergeführt.

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