Geometrie mit klassischen und digitalen Medien in der Sekundarstufe I

Der folgende Steckbrief beschreibt das Kurskonzept, das prinzipiell in allen Bundesländern angeboten werden kann. Bitte wenden Sie sich an die angegebene Ansprechpartnerin oder den Ansprechpartner (siehe rechter Kasten), um zu klären, ob eine tatsächliche Realisierung in Ihrem Bundesland und in dem von Ihnen gewünschten Zeitraum möglich ist. In den im Steckbrief angegebenen Bundesländern stehen DZLM-Referenten prinzipiell zur Verfügung.
Titel Geometrie mit klassischen und digitalen Medien in der Sekundarstufe I
Kurzbeschreibung

Der Einsatz von klassischen und digitalen Werkzeugen hat große Bedeutung im Geometrieunterricht und fördert eine innovative Sicht auf den klassischen Geometriestoff. In diesem Kurs werden sowohl verschiedene Werkzeuge als auch Inhalte durch praxis-relevante Beispiele thematisiert. Der Akzent liegt auf klassischen Themen und Sätzen der Schulgeometrie (z.B. Messen, besondere Punkte und Linien im Dreieck, Satz des Pythagoras, Körpergeometrie). Anhand ausgewählter Beispiele und offener Aufgaben sollen Möglichkeiten vorgestellt werden, wie Lehren der Geometrie mit digitalen und nicht-digitalen Werkzeugen im Anwendungsbezug und Förderung der prozessorientierten Kompetenzen in Geometrie praktisch umgesetzt werden kann.
In der Fortbildung thematisiert werden insbesondere folgende didaktische und methodische Aspekte eines schüleraktivierenden, verständnisorientierten und anwendungsorientierten Unterrichts für alle Schulformen der Sekundarstufe I:

  •     Einführung in DGS (GeoGebra) anhand unterrichtsrelevanter Themen
  •     Räumliches Denken im Geometrieunterricht fördern
  •     Raumgeometrie: Körper vorstellen, darstellen und berechnen
  •     Messen, schätzen und berechnen  Größen, Flächeninhalt und Volumen
  •     Besondere Punkte und Linien im Dreieck
  •     Problemorientiertes Messen in der Geometrie mit realen Werkzeugen
  •     Satz des Pythagoras mit klassischen Medien und mit DGS
  •     Problemlösen im Geometrieunterricht
  •     Origami: Mathematik in der Box
Geförderte Kompetenzen

Ziele der Fortbildung:

  •     Reform der mathematischen Lehren und Lernen in Sek. I unterstützen
  •     Innovative Verfahren zum Einsatz klassischer und digitaler Medien fördern
        sowie fachliches und fachdidaktisches Wissen
        zum Einsatz klassischer und digitaler Medien fördern
  •     Prozessbezogene und unterrichtspraktische Kompetenzen und  fördern
        und festigen
  •     Kompetenzorientierter Geometrieunterricht (Problemlösen, Argumentieren und Kommunizieren, Modellieren) vermitteln

Die Fortbildung wird so gestaltet, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich aktiv an der Erarbeitung der Inhalte beteiligen und somit gleichzeitig konkrete Ideen zur Unterrichtsgestaltung miterleben.

Allgemeine mathematische Kompetenzen nach KMK Bildungsstandards Mathematisch argumentieren [K1], Probleme mathematisch lösen [K2], Mathematisch modellieren [K3], Mathematische Darstellungen verwenden [K4], Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen [K5], Mathematisch kommunizieren [K6]
Leitideen nach KMK Bildungsstandards Messen [L2], Raum und Form [L3]
Kursformat Impulskurs (0,5 - 1 Tage), Intensivkurs (3 - 5 Tage), Lehrertag (0,5 - 1 Tage), Standardkurs (1 - 2 Tage)
Schulformen Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium
relevanter Bereich/relevante Schulstufen Sekundarstufe
Adressaten fachfremd unterrichtende Lehrperson, Mathematiklehrperson
Zeitlicher Rahmen der Präsenzphasen

Fortbildungen können in verschiedenen zeitlichen Umfängen gewählt werden.

Option 1: Eintägiger Workshop mit ca. 6 h Arbeitszeit. (Schnupperkurs)

Option 2: Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, besteht diese Fortbildung aus den drei Komponenten Startveranstaltung (ein Nachmittag), Erprobung im eigenen Unterricht, Reflexion (ein Nachmittag) bestehen. In der Startveranstaltung wird das Thema vorgestellt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren exemplarisch, wie eine unterrichtliche Realisierung auch hinsichtlich der methodischen Gestaltung aussehen kann. Ideen für den eigenen Unterricht werden gemeinsam erarbeitet und danach in der Komponente „Erprobung“ konkret in eigen umgesetzt und ausprobiert. In der Komponente „Reflexion“ reflektieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die neu gewonnenen Unterrichtserfahrungen und entwickeln auf dieser Grundlage ihre Ideen weiter.

Themen
Referenten

Dr. Ana Kuzle, Wissenschaftliche Mitarbeiter in der Fachgruppe Mathematikdidaktik an der Universität Paderborn,
Arbeitsgebiete: Problemlösen und Metakognition, Einsatz von Technologie (DGS) im Mathematikunterricht

Entwickelt von
Urheberschaft

Für das DZLM entwickelt vor der Abteilung 2.

Zertifizierung Teilnahmebescheinigung
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