Kompetenzorientiert Unterrichten

Der folgende Steckbrief beschreibt das Kurskonzept, das prinzipiell in allen Bundesländern angeboten werden kann. Bitte wenden Sie sich an die angegebene Ansprechpartnerin oder den Ansprechpartner (siehe rechter Kasten), um zu klären, ob eine tatsächliche Realisierung in Ihrem Bundesland und in dem von Ihnen gewünschten Zeitraum möglich ist. In den im Steckbrief angegebenen Bundesländern stehen DZLM-Referenten prinzipiell zur Verfügung.
Titel Kompetenzorientiert Unterrichten
Kurzbeschreibung
Die Lehrplanentwicklung mit der Vereinbarung von Bildungsstandards durch die KMK hat einen Wechsel der Sichtweise von der Input-Orientierung (Lerninhalte) zur Output-Orientierung (Kompetenzen, die am Ende des Prozesses beherrscht werden sollen) mit sich gebracht. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht also, wie der Schüler Kompetenzen, also langfristig verfügbares und flexibel anwendbares Wissen, Fähigkeiten und Einstellungen erwerben kann.
Aber was sind eigentlich im Fach Mathematik konkret zu erwerbende Kompetenzen, worauf muss ich im Unterricht beim Kompetenzerwerb achten und wie plane ich meinen Unterricht, um einen für jeden Schüler angemessenen Kompetenzzuwachs zu erzielen? Wie gelingt es mir dabei, verschiedene Kompetenzbereiche anzusprechen und Schüler individuell in ihrer Kompetenzentwicklung durch differenzierte Lernarrangements zu unterstützen? Und wie kann das mit einem realistischen Arbeitsaufwand in Klassen mit 30 Schülerinnen und Schülern funktionieren?
In der Fortbildung soll ein Weg aufgezeigt werden, wie ausgehend von dem jeweiligen Lehrplan des Bundeslandes über die Erstellung von Checklisten und die Vereinbarung von Schlüssel- und Ankeraufgaben in der Fachkonferenz einer Kompetenzorientierung von Unterricht Rechnung getragen werden kann, die zugleich individuelle Lernwege durch differenzierte Aufgabensettings fokussiert.
Geförderte Kompetenzen

Teilnehmerinnen und Teilnehmer können kompetenzorientierte Checklisten erstellen und sinnvoll in ihrem Unterricht einsetzen. Ausgehend von diesen Kompetenzen konzipieren und bewerten sie Unterricht.

Allgemeine mathematische Kompetenzen nach KMK Bildungsstandards Mathematisch argumentieren [K1], Probleme mathematisch lösen [K2], Mathematisch modellieren [K3], Mathematische Darstellungen verwenden [K4], Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen [K5], Mathematisch kommunizieren [K6]
Leitideen nach KMK Bildungsstandards Ohne Leitideezuordnung
Kursformat Standardkurs (1 - 2 Tage)
Schulformen Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium, Gymnasiale Oberstufe
relevanter Bereich/relevante Schulstufen Sekundarstufe
Adressaten fachfremd unterrichtende Lehrperson, Mathematiklehrperson, Multiplikator/-in
Zeitlicher Rahmen der Präsenzphasen

Mindestens zwei Halbtage (> 3 Stunden).

In der Distanzphase (ca. 2-6 Wochen) werden Aufgabenbeispiele ausprobiert, die dann in der zweiten Fortbildung reflektiert werden.

Themen
Referenten

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des KOSIMA-Netzwerks

Literatur

Forschungsbezogene Publikationen

Entwickelt von

KOSIMA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Prof. Dr. Bärbel Barzel, Prof. Dr. Stephan Hußmann, Prof. Dr. Timo Leuders, Prof Dr. Susanne Prediger, Prof. Dr. Lars Holzäpfel, Judith Blomberg und weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des KOSIMA-Netzwerks)

Urheberschaft

Aus dem Projekt KOSIMA (Kontexte für sinnstiftendes Mathematiklernen) entwickelt.

Zertifizierung Teilnahmebescheinigung
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