Studie zur Kooperation unter Lehrpersonen: Auf dem Weg zu Teamspielern

Starke Teamarbeit zwischen Lehrpersonen ist ein Erfolgsfaktor für gute Schulen. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Materialien, sondern auch um eine gemeinsame Unterrichtsentwicklung. Dass viele Lehrerinnen und Lehrer sich als Teamplayer sehen, zeigt eine gemeinsame Studie von Deutsche Telekom Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Bertelsmann Stiftung und Stiftung Mercator.

Forscherinnen und Forscher der Berliner Humboldt-Universität und der Bergischen Universität Wuppertal befragten für ihre Studie „Lehrerkooperation in Deutschland: Eine Studie zu kooperativen Arbeitsbeziehungen bei
Lehrkräften der Sekundarstufe I”
 1015 Lehrerinnen und Lehrer. 97 Prozent sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit im Team heute wichtig sei. Zwei Drittel von ihnen pflegen bereits verschiedene Formen des Austauschs: Sie sprechen über einzelne Schülerinnen und Schüler, tauschen Material aus und geben sich Tipps für Unterrichtsstunden. 

Das Bild von der Lehrerin und dem Lehrer als Einzelkämpfer, der/die am liebsten für sich alleine arbeitet, ist offenbar ein Mythos. Ausbaufähig scheint allerdings noch die Bereitschaft zu sein, im Sinne einer Professionellen Lerngemeinschaft auch bei der Unterrichtsentwicklung und -planung enger zusammen zu arbeiten und im eigenen Unterricht Kolleginnen und Kollegen hospitieren zu  lassen. Laut der Studie sind nur 9 Prozent der Befragten dazu bereit.

Zur Pressemitteilung auf der Website der Deutsche Telekom Stiftung