PIKAS-Bundestagung 2021
DZLM

In Nordrhein-Westfalen besitzt das Kooperationsprojekt PIKAS mit seinem erfolgreichen Fortbildungskonzept ein festes Standbein. Deshalb besteht ein Ziel des Projekts darin, seine bestehenden Kooperationen weiter auszubauenund Partnerschaften in anderen Bundesländern einzugehen. Um die ergiebigen Fortbildungsinhalte von PIKAS bundesweit zu etablieren, werden also regelmäßig Bundestagungen organisiert, die sich insbesondere an Aus- und Fortbildende im Fach Mathematik, aber auch generell an interessierte Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrer der Grundschule richten.

 

 

Teilnahmebescheinigungen

Aus organisatorischen Gründen können Teilnahmebescheinigungen leider nicht ausgegeben werden.

 

Anmeldefristen

Die Anmeldung ist bis zum 4. Mai mögich.

 

Probleme

Bei Problemen mit der Anmeldung/Registrierung wenden Sie sich bitte an: techsupport@dzlm.de.

 

10:00–10:45 Uhr

 

Digitale 3D-Modelle konstruieren

Maren Laferi, Julia Westerhaus, Ben Weiß

 

Begrenzt auf 100 Teilnehmende

Da die reale Konstruktion von präzisen 3D Modellen in der Grundschule durch die verwendbaren Materialien und Geräte sowie die feinmotorischen Fähigkeiten begrenzt sind, bietet sich der Einsatz von Programmen an, die das Konstruieren von 3D-Modellen ermöglichen. Dabei steht der virtuell-handelnde Umgang mit verschiedenen dreidimensionalen Grundformen im Vordergrund, durch deren Kombination vielfältige Handlungserfahrungen im Raum möglich sind. Die Software Tinkercad© ermöglicht bereits Kindern in der Grundschule das Verändern, Kombinieren und Aushöhlen von geometrischen Körpern, um reale Gegenstände virtuell nachzubilden. Prozessbezogene Kompetenzen werden beim gemeinsamen Planen, Umsetzen und Überarbeiten von virtuellen Bauwerken durch Darstellungswechsel, Austausch und kreative Problemlösungen gefördert.
Im Workshop werden Lehrkräfte aller Erfahrungsstufen angesprochen. Je nachdem ob Sie erst wenig Erfahrung im Umgang mit Tablet-Apps bzw. Web-Tools oder aber bereits eigene Erfahrungen bei der Arbeit mit CAD-Software haben, bieten wir differenzierte Angebote innerhalb des Workshops an.
Zur Vorbereitung auf den Workshop können Sie sich die App Tinkercad© von Autodesk© herunterladen oder im Browser erproben. Dies ist jedoch keine notwendige Voraussetzung, um am Workshop teilzunehmen.


10:00–10:45 Uhr

 

Daten und Diagramme in heterogenen Lerngruppen

Kristin Cudak, Stefanie Gatzka, Christina Janz

Viele Lehrkräfte stehen bei der Planung Ihres Unterrichts vor der Herausforderung, den Lerninhalt so aufzubereiten, dass alle Kinder der Lerngruppe gemeinsam daran arbeiten können. Des Weiteren sollen auch prozessbezogene Kompetenzen und die Sprachbildung bei der Unterrichtsplanung berücksichtigt werden. Doch wie kann dies gelingen?

Im Vortrag werden am Beispiel des Themenbereichs „Daten und Diagramme“ konkrete Einblicke gegeben, wie ein differenzierter Unterricht für alle Kinder gestaltet werden kann.


10:00–10:45 Uhr

 

Von halbschriftlichen Rechenverfahren zu schriftlichen Algorithmen – Einsatz von Lernvideos in Präsenz- und Distanzunterricht

Daniel Frischemeier, Melanie Maske-Loock, Joscha Müller-Späth

 

Begrenzt auf 50 Teilnehmende

Inhaltlich identisch zum gleichnamigen Workshop um 11:15 Uhr

Die halbschriftlichen und schriftlichen Rechenverfahren sind ein zentraler Bestandteil des Arithmetikunterrichts der Primarstufe. Dabei geht es allerdings nicht darum, die Vorgehensweisen und insbesondere den schriftlichen Algorithmus kalkülhaft einzuüben, sondern diesen vielmehr verstehensbasiert auf Grundlage halbschriftlicher Rechenstrategien einzuführen. In diesem Workshop lernen Sie Lernvideos kennen, die den Übergang von halbschriftlichen zu schriftlichen Rechenverfahren der Multiplikation thematisieren. Sie bekommen Einblicke in die Entwicklungsprozesse der Videos und darauf aufbauend die Gelegenheit im Rahmen von Zoom-Breakoutsessions selbst Lernvideos zur Thematisierung halbschriftlicher und schriftlicher Rechenverfahren am Beispiel der Addition zu erstellen und konzipieren.

Für die selbständige Erarbeitung brauchen Sie entweder die Präsentationssoftware Powepoint© oder Keynote© oder ein Tablet mit einem Stift.


11:15–12:00 Uhr

 

Von halbschriftlichen Rechenverfahren zu schriftlichen Algorithmen – Einsatz von Lernvideos in Präsenz- und Distanzunterricht (Wiederholung)

Daniel Frischemeier, Melanie Maske-Loock, Joscha Müller-Späth

 

Begrenzt auf 50 Teilnehmende

Inhaltlich identisch zum gleichnamigen Workshop um 10:00 Uhr

„Das Kind da abholen wo es steht“ ist wohl eine der bekanntesten pädagogischen Weisheiten. Und doch formuliert sie eine entscheidende Anforderung für das Gelingen von inklusivem Mathematikunterricht für Kinder mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (FgE).

Die halbschriftlichen und schriftlichen Rechenverfahren sind ein zentraler Bestandteil des Arithmetikunterrichts der Primarstufe. Dabei geht es allerdings nicht darum, die Vorgehensweisen und insbesondere den schriftlichen Algorithmus kalkülhaft einzuüben, sondern diesen vielmehr verstehensbasiert auf Grundlage halbschriftlicher Rechenstrategien einzuführen. In diesem Workshop lernen Sie Lernvideos kennen, die den Übergang von halbschriftlichen zu schriftlichen Rechenverfahren der Multiplikation thematisieren. Sie bekommen Einblicke in die Entwicklungsprozesse der Videos und darauf aufbauend die Gelegenheit im Rahmen von Zoom-Breakoutsessions selbst Lernvideos zur Thematisierung halbschriftlicher und schriftlicher Rechenverfahren am Beispiel der Addition zu erstellen und konzipieren.

Für die selbständige Erarbeitung brauchen Sie entweder die Präsentationssoftware Powepoint© oder Keynote© oder ein Tablet mit einem Stift.


11:15–12:00 Uhr

 

Ermittlung der Lernstände mit Hilfe von Standortbestimmungen im Präsenz- und Distanzunterricht

Sonja Dreier, Britta Friebe, Kathrin Guth

In der aktuellen Situation stellt die Wahrnehmung von Lernständen Lehrkräfte vor besondere Herausforderungen. Neben der Diagnose durch Beobachtung im Präsenzunterricht können sie unter anderem auch durch schriftliche Standortbestimmungen ermittelt werden. Diese eignen sich sowohl für den Einsatz im Präsenz- als auch im Distanzunterricht und können Ansatzpunkte für eine mögliche Förderung liefern.

Der Online-Workshop stellt Standortbestimmungen als ein mögliches Diagnoseinstrument vor. Am Beispiel des kleinen 1+1 werden unter Einbezug der aktuellen Lage anschauliche Einblicke in die Verknüpfung von Diagnose und Förderung gegeben.

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